Vorwort

  Die Schulpolitik der letzten Jahre hat zu tief greifenden Veränderungen in der Schullandschaft geführt. Wir haben viele diese Veränderungen schon umgesetzt. An dieser Stelle möchte ich einige der Neuerungen etwas ausführlicher erklären, sowie auch einige Grundsätzlichkeiten ansprechen. An unserer Schule unterrichten zur Zeit 24 Lehrkräfte insgesamt 275 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 - 10. In den meisten Jahrgängen sind wir zweizügig, in einigen sogar dreizügig. Seit dem 01.08.2011 sind wir eine Oberschule. Das bedeutet, die Schülerinnen und Schüler werden nicht mehr in Haupt- oder Realschulklassen eingeteilt, sondern entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert. Gestartet wird mit dem neuen Oberschulkonzept in Klasse 5. In den Hauptfächern haben wir ein Kurssystem bestehend aus Basis- und Erweiterungskurs eingeführt, in den Sachfächern wird binnendifferenziert. Das bedeutet, die Schüler/Innen verbleiben im Klassenverband, durch unterschiedliche Arbeitsblätter, Fragestellungen, Arbeiten, usw. werden aber die unterschiedlichen Niveaus berücksichtigt. Durch diese und weitere Maßnahmen ist sichergestellt, dass potentielle Realschüler/Innen nicht unterfordert, potentielle Hauptschüler nicht überfordert werden. Vielmehr werden in diesem System ganz gezielt die Stärken und Schwächen jeder Schülerin/jeden Schülers erkannt und aufgearbeitet.
Zusätzlich mit Einführung der Oberschule sind wir auch zu einer teilgebunden Ganztagesschule mit einem zusätzlichen, freiwilligem AG-Band geworden. Das bedeutet, aufsteigend ab Klasse 5 haben alle Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen verbindlichen Unterricht im Nachmittagsbereich. Zusätzlich können an zwei weiteren Tagen freiwillig Arbeitsgemeinschaften (z.B. Arbeiten mit Ton, Mofaführerschein, Tastschreiben, Spanischkurse, usw.) gewählt werden. Anschließend können die Schüler/Innen an allen vier Tagen die Hausaufgaben unter Aufsicht erledigen.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Berufsvorbereitung und –findung der Schülerinnen und Schüler. Durch unterschiedliche Maßnahmen (siehe Berufsorientierungskonzept) sollen sie auf das Berufsleben vorbereitet werden. Dazu pflegen wir einen intensiven Kontakt zur Samtgemeinde Rehden, zu den Betrieben in der Samtgemeinde und darüber hinaus. In diesem Arbeitsfeld arbeiten wir eng mit der Oberschule Wagenfeld zusammen. Einige Schülerinnen und Schüler brauchen darüber hinaus eine ganz auf sie zugeschnittene Förderung, damit ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gesteigert und gefestigt wird. Durch die Stärkung der eigenen Persönlichkeit sollen die Kinder für die spätere Berufswelt vorbereitet werden. Diese Kompetenz AGs finden im Nachmittagsbereich statt und die Teilnahme ist für Schüler/Innen freiwillig.

Mit dem Namen „Schule am Geestmoor“ möchten wir auch einen Bezug zur Region und zur Samtgemeinde herstellen. Wir verstehen uns als die allgemeinbildende Schule der Samtgemeinde Rehden, dazu zählen die ländlich strukturierten Gemeinden Barver, Wetschen, Dickel und Hemsloh. Wir betrachten es als unsere Aufgabe, ein Schulklima zu schaffen, in dem sich der Einzelne wertgeschätzt, angenommen und verstanden fühlt.
Junge Menschen nehmen wir nicht nur als Lernende wahr, sondern als ganzheitliche Persönlichkeit mit ihrem individuellen gesellschaftlichen Kontext. Daher bieten wir Förderungen, Beratungen und Hilfestellungen nicht nur für den schulischen Bereich an, sondern unsere Schulsozialarbeiterin Frau Spahr wie auch die Kolleginnen und Kollegen unterstützen auch bei privaten Problemen, die oft in die Schule getragen werden.
Alle am Schulleben Beteiligten tragen durch ihr persönliches Engagement zum Gelingen einer positiven Schulgemeinschaft bei. Durch Verständnis füreinander und einer entsprechende Wertschätzung untereinander gelingt uns eine förderliche pädagogische Arbeit an unserer Schule
 

 

Unser Leitbild